18 Steinfurt


Steinfurt an der Seeve

In früheren Jahrhunderten gab es zwischen Maschen und Glüsingen
eine Furt durch die Seeve. Eine Furt ist eine niedrige Stelle in einem Fluss oder Wasserlauf, die man zu Fuß oder mit einem Gespann durchqueren kann. Diese Furt war mit Steinen befestigt. Der Verlauf der Seeve verlief vor ihrer Begradigung in den 1860er Jahrenwegen der besseren Bewirtschaftung der Wiesen – weiter nach Osten in der heutigen Gemarkung Maschen. Auf der Mascher Seite gab es dort den Flurnamen Steinfurtskamp. Auf der Glüsinger-Jehrder Seite hatte die
zweite Pfarre der Hittf elder Kirche vor der Verkoppelung des „großen
Jehrden“ ein Stück Wiesenland. Von diesem Stück heißt es im Jahre 1563, „sie stoße auf die Steinfurt“. Dort, wo dieses Grundstück an den alten Seeveverlauf grenzt, ist die damalige Steinfurt zu lokalisieren.